Projekte & Aktionen

Letztes Jahr wurden in Workshops an unserer Schule Trommeln in unterschiedlichen Größen gebaut und auch in einzelnen Klassen zum Einsatz gebracht. Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Hofius hatte aber von Anfang an mit den Trommeln mehr vor.

So hat sie jetzt die ersten beiden Drum Circles organisiert, bei dem über 200 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 ermutigt wurden, gemeinsam in der Aula miteinander zu musizieren. Geleitet wurde der Drum Circle vom Rhythmuspädagogen Philipp Schaefer.

„Ein Drum Circle ist kein Trommelkurs im klassischen Sinne, in dem bestimmte ethnische Rhythmen auf nur einer Trommelart vermittelt werden, sondern eher eine wunderbare Gelegenheit, frei von Stress die eigene Freude am Rhythmus auszuleben und das eigene Rhythmusgefühl weiter zu entwickeln“, betont Hofius. Trommeln im Drum Circle heißt also: aufeinander zu hören und aufzugehen im gemeinsamen Beat, neue Rhythmen zu erfinden und Spaß zu haben, an dem, was im Moment entsteht. Unserer Schulsozialarbeiterin ist es dabei wichtig, sowohl den einzelnen Menschen in seiner Individualität zu stärken als auch das wertschätzende Miteinander zu fördern.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden dabei gut, dass nicht jede Klasse für sich getrommelt hat, sondern man in der ganz großen Gruppe aufeinander hören und achten musste. Dabei ging es natürlich auch sehr laut zu, sodass der eine oder andere auch außerhalb der Aula den Beat der Drum Circles hören konnte.

Die Aktion soll auf jeden Fall wiederholt werden, getrommelt werden kann aber auch schon vorher bei unserer Schulsozialarbeiterin - dann aber in kleineren Gruppen.

Drum 5 web Drumcircle 1 web Drum 3 web Drum 2 web Drum 4

Am Dienstag und Freitag letzter Woche haben alle unsere fünften Klassen einen Ausflug zur „Schule Natur“ im Grugapark Essen gemacht und am Programm „Wissen und Bewegung“ teilgenommen.

Bei herrlichstem Sonnenschein haben wir eine abwechslungsreiche Zeit dort verbracht. Nach der Busfahrt wurde jede Klasse von einem Umweltpädagogen in Empfang genommen. Wir mussten zuerst in zwei Gruppen einen Turm bauen, dessen Teile wir nur als Gruppe mit Hilfe von Seilen aufgreifen konnten. Nach einigen Versuchen gelang uns sowohl der Auf- als auch der Abbau relativ schnell und wir haben gemerkt, wie gut wir als Gruppe zusammengearbeitet haben.

Danach haben wir verschiedene Pflanzen probiert – zum einen den Sauerklee, zum anderen Dahlienblüten, die unsere Zungen ganz lila verfärbt haben.

Beim Tiergeräusche-Raten gab es echte Experten in unserer Klasse, die fast jedes Tier richtig erkannt haben.

Nach einem Gruppenlauf mit geschlossenen Augen gab es ein weiteres Teamspiel: Wir mussten aus ca. 20 Holzpfählen gemeinsam ein Tipi bauen,  was auf dem unebenen Waldboden gar nicht so einfach war. Aber schließlich ist es allen Gruppen gelungen.

Den Rest der Zeit durften wir rund um den Wasserfall im Grugapark ein bisschen herumklettern oder haben einfach Pause im Schatten gemacht.

Gegen 13 Uhr ging es zurück nach Rumeln und alle waren sich einig, dass es ein toller Ausflug gewesen ist, der den Teamgeist in der Klasse gestärkt hat!

Der Projektkurs „Theater“ konnte am Freitagabend (03.06.2022) nach drei Jahren coronabedingter Pause endlich mal wieder einen Premierenabend feiern. Dabei ging es in der gut besuchten Aula auf „Hexenjagd“. Der Titel des Stücks von Arthur Miller wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen und in der Tat wurde das Publikum auf Zeitreise ins 17. Jahrhundert geschickt.

Thematisch ist das Stück, das auf wahren Begebenheiten beruht, aber hochaktuell: Es geht nämlich weniger um die tatsächliche Jagd nach Hexen als um Denunziation, Angst vor Strafe, Massenwahn und Machtmissbrauch.

Volker Brinkschulte und Simone Hildner, die den Projektkurs „Theater“ leiten, waren froh, dass diese Inszenierung jetzt stattfinden konnte. In den letzten Jahren wurde zwar auch geprobt (für andere Stücke), die Aufführungen konnten dann aber leider wegen Corona nicht stattfinden. Jetzt durften die Schülerinnen und Schüler der Q1 nach einem Schuljahr harter Probenarbeit aber endlich zeigen, was sie alles gelernt haben, und das war nicht nur jede Menge Text. Auch schauspielerisch konnten die Akteure überzeugen. Die Premierenfeier im Anschluss war also mehr als verdient.

Und wer sich jetzt ärgert, dass er die Premiere verpasst hat: Am Dienstag, 7.6., und Freitag, 10.6., finden jeweils um 19 Uhr weitere Vorstellungen bei freiem Eintritt statt.

Schülerinnen und Schüler der Q1 unterrichten das Fach „Europa“ – was sich erst einmal komisch anhört, ist bei uns in diesen Tagen aber Realität. Grund dafür sind die Abschlussprodukte des Projektkurses „Europa“, den Frau Schill und Herr Großmann in der Q1 leiten.

Nach einem Jahr intensiver Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen rund um Geschichte und Politik Europas entwarfen die Schülerinnen und Schüler zum Ende des Schuljahres eine Unterrichtsstunde für Sechstklässler und hielten sie anschließend auch. So kamen alle sechsten Klassen in den Genuss einer Extrastunde im Fach „Europa“. Dabei ging es inhaltlich entweder um den Brexit, das Klima oder die Asylpolitik in Europa. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler fragten zu Beginn der Stunde erst einmal die bereits vorhandenen Kenntnisse über Europa ganz allgemein ab, bevor es dann zum Schwerpunktthema kam, über das die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer mithilfe einer Präsentation informiert wurden. Ein Kahoot-Quiz zur „Überprüfung“ der neu erworbenen Kenntnisse rundete die besondere Unterrichtsstunde ab. Den Sechstklässlern hat es auf jeden Fall gefallen: „Wir haben richtig viel über Europa gelernt“, freuten sie sich.

Dieses nicht nur fächerübergreifende, sondern auch jahrgangsstufenübergreifende Europaprojekt darf also gerne wiederholt werden.

Unser Fazit: Das Röntgenmuseum in Remscheid ist auf jeden Fall einen Besuch wert – auch wenn der Weg von Rumeln ins idyllische Lennep doch recht weit ist! :-)

Wilhelm Conrad Röntgen wurde 1845 in Lennep (Stadtteil von Remscheid) geboren. Er entdeckte im Jahre 1895 die „X-Strahlen“, die später nach ihm in die uns bekannten „Röntgenstrahlen“ umbenannt wurden. Diese besondere Art der elektromagnetischen Strahlung wird auch heute noch für medizinische und vielfältige wissenschaftliche Untersuchungen (Werkstoffprüfung, Röntgenmikroskopie, Röntgenastronomie, etc.) genutzt. Für seine Entdeckung erhielt er 1901 bei der Vergabe der ersten Nobelpreise den Nobelpreis für Physik.

Da wir uns im Physikunterricht der Jahrgangsstufe Q2 bereits mit der Entstehung und Analyse von Röntgenstrahlung beschäftigt haben, hatten wir nun die Möglichkeit, unser Wissen durch den Besuch des Röntgenmuseums in Remscheid weiter zu vertiefen – und eine willkommene Abwechslung war der Ausflug natürlich auch! ;-)

Zunächst absolvierten wir ein „Röntgenpraktikum“. Dabei wurden an vier verschiedenen Stationen unterschiedliche Experimente mit Röntgenstrahlung durchgeführt. Mit Hilfe eines Computertomographen konnten Röntgen-Livebilder aufgenommen werden, außerdem wurde das Röntgenspektrum (verschiedene Anodenmaterialien) untersucht. An zwei weiteren Stationen konnten Fluoreszenzspektren von Metallen analysiert bzw. unterschiedliche Tierpräparate durchleuchtet werden.

Anschließend bekamen wir eine Führung durch das Röntgenmuseum, auf der wir einiges über die Persönlichkeit von Wilhelm Conrad Röntgen sowie über die Geschichte und Bedeutung der Röntgenstrahlung erfahren haben.

 

 

 

Wie gefährlich Strom an Oberleitungen ist oder wie man sich an Bahnübergängen richtig verhält, lernten jetzt unsere Fünft- und Sechstklässler. Ein Polizist der Bundespolizei hat anhand von realen Ereignissen eindrücklich vor Augen geführt, welche Unfallsituationen regelmäßig zu Verletzten und Toten führen können.

Um dem vorzubeugen, sollten die Schüler*innen lernen, Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen und so u.a. in der Freizeit und auf dem Schulweg unfallfrei zu bleiben.


1324DC7A F833 4BA4 9772 B82C44A72BD5 -

Mal nicht mit Mathe, Deutsch oder Englisch, sondern dem Bau von Trommeln haben sich jetzt Schülerinnen und Schüler der 7c beschäftigt.

Unterstützt u. a. von Christoph Studer, Trommelbauer und Rhythmusexperte, und unserer Schulsozialarbeiterin Kornelia Hofius, arbeitete die Klasse in Zweierteams daran, Koniktrommeln aus Birkenholz und Rindsleder in drei Größen zu erstellen.

Da wurde angezeichnet, geleimt, geschliffen und aufgespannt. An sechs Bohrplätzen wurden insgesamt 720 Löcher gebohrt und ebenso viele Löcher mit Hammer und Stechbeitel in Lederfelle gestanzt. So entstanden an zwei Projekttagen 30 hochwertige Trommeln, die jetzt von allen Klassen genutzt werden können.

Und wie kommt man auf die Idee, Trommeln zu bauen?

Im Rahmen des Projektes „Rhythmus verbindet“ hatten im letzten Jahr schon Fünftklässler gelernt, dass man beim gemeinsamen Trommeln aufeinander hören und achtgeben muss. Da das Projekt sehr gut bei allen Beteiligten angekommen war, damals aber noch mit geliehenen Trommeln gearbeitet wurde, lag es auf der Hand, selbst Trommeln zu bauen, die dann immer in der Schule einsatzbereit sind.

Ab jetzt können also alle Klassen im „DrumCircle“ erleben, dass Rhythmus verbindet.