Projekte & Aktionen

Im Rahmen der Unterrichtsreihe zur Schöpfung wurde im Kurs der Jahrgangsstufe 6 thematisiert, was ein Mythos ist.

Wir haben erfahren, dass es zum Beispiel in den Religionen Mythen gibt, die von Menschen erzeählt oder geschrieben wurden, um ihren Blick auf die Welt weiterzugeben. Dabei geben die Mythen Antowrten auf "große Fragen" der Menschen. In den Schöpfungserzählungen der Bibel wird unter anderem erzählt, warum es Sterne am Himmel gibt oder welche Aufgaben der Mensch auf der Erde hat.

Auch heute noch haben wir Menschen solche "großen Fragen". Die haben wir im Unterricht gesammelt. Anschließend haben wir zu einigen der Fragen unseren eigenen Mythos geschrieben. Ein paar unserer Ergebnisse kannman hier lesen. Wer mag, kann versuchen herauszufinden, welche große Frage mit den Mythen jeweils beantwortet werden soll - die Lösung findet man jeweils unter der Erzählung. Viel Spaß!

Nun kennen wir also auch den Rumelner Bahnhof! Mehr als eine Stunde hatten wir Zeit, uns alles genau anzusehen, denn unser Zug zum Hbf Duisburg hatte erst Verspätung und fiel dann aus. Danach lief dann glücklicherweise alles reibungslos. Unser Kursleiter im Alfried-Krupp-Schülerlabor in der Uni Bochum hatte zudem Verständnis für unsere Situation mit dem ÖPNV, so dass wir dann mit einiger Verspätung und - um Zeit aufzuholen - ohne große Einführung in die Theorie - mit dem Kurs "Schwein oder nicht Schwein?" starten konnten.

Mal mit echten Fußballprofis trainieren? Das konnten jetzt nicht nur die Teilnehmer unserer Fußball-AG, sondern auch zahlreiche Sechst- und Siebtklässler. Die Ex-Profifußballer Michael Klinkert und Marcel Witeczek waren nämlich im Rahmen des AOK Projektes „Fit durch die Schule“ in unserer Turnhalle zu Gast. Vor dem jeweils einstündigen Training erzählte Michael Klinkert erst einmal, dass er mit Borussia Mönchengladbach 1995 DFB-Pokalsieger geworden war und sein Freund Marcel Witeczek mit Bayern München 1996 den UEFA-Cup gewonnen hatte. Damit machte er klar, dass sich Trainingsanstrengungen auch auszahlen können. Ziemlich beeindruckt begann unser Fußballnachwuchs mit dem Aufwärmtraining und nach einer kurzen Technik-Einheit stand dann das Spiel an. Zum Schluss durften sich alle Teilnehmer noch am Speedometer ausprobieren, mit dem die Geschwindigkeit eines Schusses erfasst werden kann.

Fußball im Sportunterricht macht ja vielen Schüler*innen Spaß, aber wegen der echten Profis bleibt diese Sportstunde in ganz besonders guter Erinnerung.

Unsere 3D-Druck-AG stellte ihre Arbeit jetzt in der Stadtmitte im Rahmen des 4. Duisburger MakerDay vor. Bei dem Aktionstag rund ums digitale Selbermachen erklärten unsere Schüler den beeindruckten Besuchern, was man mit unserem 3D-Drucker alles machen kann. So stellten sie auch das Programm SektchUp vor, mit dem das programmiert wird, was der 3D-Drucker dann drucken soll. Natürlich druckte der 3D-Drucker auch live vor Ort, wegen der recht langen Druckzeit hatten die AG-Leiter, Frau Krukewitt und Herr Klein, aber auch bereits fertige Druck-Produkte dabei, die zuvor in der AG und im Unterricht erstellt worden waren.

 MakerDay 2019 web

Im Geschichtsgrundkurs der Q2 waren jetzt Jutta Loose und Karl Heinz Ruthmann zu Gast, die als Zeitzeugen von ihren Erlebnissen in der Nachkriegszeit berichteten.

Ruthmann (Jahrgang 1934) war also nicht älter als unsere Fünftklässler, als der Krieg zu Ende ging. Anders als diese hatte er aber nicht vier Jahre Schule hinter sich. Bedingt durch Flucht und Evakuierung zunächst in den Osten, dann in den Norden konnte er nicht regelmäßig eine Schule besuchen und wurde nach seiner Rückkehr nach Duisburg erst einmal in die dritte Klasse eingeschult. Die Wohnung, in der er mit seiner Mutter und Schwester vor der Flucht gelebt hatte, war aber inzwischen von einer anderen Familie besetzt, sodass ihnen nach langem Hin und Her nur ein Zimmer zur Verfügung gestellt werden konnte. Anders als Elfjährige heute musste er sich auch aktiv an der Trümmerbeseitigung beteiligen, wobei ihm sogar die Aufgabe zugeteilt wurde, die Lore, in der die Trümmer gesammelt wurden, zu führen.

Jutta Loose ist zwar erst nach dem Krieg geboren worden (Jahrgang 1949), hat aber durch ihren Vater, der schwere Kriegsverletzungen hatte, erfahren, was Krieg anrichten kann. Besonders die Hilflosigkeit ihres Vaters ist ihr deutlich in Erinnerung geblieben. Auch war ihr schon als kleines Kind bewusst, dass es anderen Kindern noch viel schlechter ging als ihr. So haben sie und ihre Mutter für Kinder, die z.B. wegen fehlender Schuhe Frostbeulen an den Füßen hatten, Spendenaktionen organisiert. Die Schüler*innen des Geschichtskurses von Frau Spielberg waren nicht nur sehr interessiert, sondern auch sehr bewegt und nachdenklich. Dafür sorgten zum einen die Berichte der beiden Zeitzeugen, die über die ZeitZeugenBörse Mülheim an der Ruhr vermittelt worden waren. Sie hatten darüber hinaus auch anschauliches Material mitgebracht: Neben einer originalen Lebensmittelkarte aus der Zeit, mit der den Familien Lebensmittel streng rationiert zugeteilt worden waren, konnten sich die Schüler*innen zudem den Inhalt eines „Koffers der Erinnnerungen“ anschauen, der auch schöne Dinge wie ein Poesiealbum oder einen Webrahmen enthielt.

Lebensmittelkarte